Reyershausen

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Wappen von Reyershausen

Reyershausen ist ein zum Flecken Bovenden in Niedersachsen gehörendes Dorf. Es liegt am Rodebach zwischen Nörtener Wald und dem Pleßforst.

Geschichte

Das Dorf wurde 1205 mit dem Namen „Redinceshusen“ erstmals urkundlich erwähnt. Ab dem 16. Jahrhundert bekam das Dorf seinen heutigen Namen. Es war im Besitz der Herrschaft Plesse und erhielt erst 1695 eine eigene Kirche.

1915 wurde die Bevölkerungsstruktur und das Ortsbild durch den Kalibergbau (Grube Hindenburg-Königshall) wesentlich geprägt. Außerdem erschlossen sich immer weitere Wohngebiete. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bergwerk Ziel eines Luftangriffes, bei dem 19 Menschen ums Leben kamen. 1969 wurde das Bergwerk letztendlich stillgelegt. Jedoch ist noch heute die begrünte Abraumhalde ein beliebtes Naherholungsgebiet und ein hervorragender Aussichtspunkt in das obere Rodetal.


Personen und Organisationen

Kalihalde in Reyershausen

Handel und Wirtschaft

Seit 1918 war in Reyershausen das Kaliwerk Königshall-Hindenburg ansässig, das nach zwei Laugeneinbrüchen 1970 endgültig stillgelegt wurde.